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Bräuche gehören zu unserer Kultur,
 

sie sind ein Teil von uns, und nur wenn wir sie pflegen erhalten wir das was Gäste an uns besonders schätzen, die Wärme der Menschen, die Besonderheit der Mentalitäten und die kulturellen Orte wo wir Brauchtum ausüben.
 

Blochziagn

Wer nicht heiraten will, muß eben fühlen oder- wie im Gailtaler Ort Tröpolach- gehörig ziehen. Dies mussten am letzten Faschingsonntag die heiratsfähigen aber heiratsunwilligen Mädchen des Wulfeniadorfes Tröpolach im Gailtal zum Gaudium der Dorfbevölkerung zur Kenntnis nehmen. Ein alter Faschingsbrauch will es so, und da können selbst militante Emanzen nichts daran ändern.

Tritt nämlich kein Mädchen des Dorfes in der Zeit zwischen dem Fasching des Vorjahres und dem heurigen zum Traualtar, blüht den Mädchen dafür eine öffentliche Strafe. Schon am frühen Nachmittag des Fasching sonntags werden sie von den Zechburschen mit mehr oder weniger Gewalt aus den Häusern geholt oder eingefangen, dann in die „Anize“ eines vorbereiteten Holzfuhrwerkes gespannt und dieses schwere Gefährt müssen die Mädchen durch die langgezogene Ortschaft ziehen. Stellvertretend für die verschmähten Burschen mit Argusaugen darauf, dass die Mädchen in der „Anize“ und bei den Stricken bleiben, denn nur zu gerne versuchen sie Reißaus zu nehmen und in das nächste Gasthaus zu flüchten. Gelingt es ihnen, dann wird`s für die Zechburschen teuer, denn die Zeche müssen sie berappen.

Die lustige Partie endet mit einer öffentlichen Versteigerung des Holzblochs, denn wer den ersteigert, dem winkt ein gutes Jahr. Der Erlös wird von den Burschen und Mädchen gemeinsam bei einem lustigen Faschingstreiben verzecht.
 

Almauftrieb

Mitte Juni werden die Kühe von den Bauern auf die Tröpolacher-Alm gebracht um dort den Sommer über zu frischen Gräsern und Kräutern zu gelangen. Im September werden die Kühe wieder auf den Hof zurückgebracht samt den erwirtschafteten Käse von der Alm.
Etwas Besonderes ist es wenn keine Kuh auf der Alm umgekommen ist denn dann werden alle Kühe zum Almabtrieb festlich geschmückt!
 

Tröpolacher Kirchtag

Ein Kirchtag hat grundsätzlich mit der seinerzeitigen Kirchenweihe zu tun, Kirchtag ist daher die Erinnerung an die Weihe der jeweiligen Pfarrkirche. Die Pfarrkirche in Tröpolach, im Juli 1288 erstmals in einer Urkunde erwähnt, ist dem
Hl. Georg geweiht. Es wäre demnach ohne weiteres vorstellbar, daß bis zum Mittelalter der Tröpolacher Kirchtag am Namensfest des Hl. Georg gefeiert wurde. Niemand vermag das zu sagen. Eines hingegen ist klar und unmissverständlich nachvollziehbar. Seit 1485 fällt der Tröpolacher Kirchtag jeweils auf den 3. Sonntag im Oktober. Schriftliche Aufzeichnungen belegen diese Tatsache eindeutig.

 

Allerheiligen, Allerseelen

Dieses kirchliche Fest feiern wir am 1. November zum Gedanken an alle Heiligen und Verstorbenen. Zu diesem Zweck schmücken wir unsere Gräber und halten Wache in einem besonders ergreifenden Gottesdienst.
 

Halloween

Auch wenn viele glauben diesen neumodernen Brauch nicht unter das typische Brauchtumsjahr reinen zu müssen, wir feiern ihn dennoch. Allerdings wird bei uns in Stille und Ruhe gefeiert. Zu Halloween werden üblicherweise Kürbisköpfe geschnitzt von uns „Pumpazohna“genannt.
 

„Schnaps brennen“

Im Dezember findet das traditionelle „Schnaps brennen“ statt. 
Der Bauer „Hansi“ brennt den Schnaps für die kommende Saison damit die Grillabende und der Willkommenstrunk gerettet sind.
 

Nikolaus und Krampus

Wird bei uns auf eine ganz eigene Art gefeiert. Am 5.12 oder 6.12 gibt es in den Ortschaften rund herum Umzüge mit Krampus und Nikolausdarstellern. In Tröpolach kommt der Krampus und der Nikolaus am Abend zu den Kindern Nachhause. Die braven Kinder werden belohnt und mit Nüssen und Mandarinen beschenkt. Die unartigen Kinder werden jedoch vom Krampus nach „Tischlwong“ mitgenommen. Die Larven der Krampuse werden das ganze Jahr über in mühevoller kleinstarbeit gemacht.
 

Advent

Im Advent feiern wir die stille Zeit bis Weihnachten. Besonders unsere Kinder freuen sich immer wieder auf den Adventskalender und darauf jeden Sonntag eine Kerze am Adventskranz anzünden zu dürfen. Die ganze Familie sitzt mit Tee und Kekse in der Bauernstube zusammen und singt besinnliche Lieder.
 

Weihnachten

Weihnachten wird bei uns in aller Stille gefeiert.
Am 24 Dez. besuchen wir gemeinsam die Christmette und kommen dann nach Hause um in Ruhe unser Weihnachtsessen zu genießen.
Auch die Tiere im Stall vergessen wir nicht.
Sie bekommen als besonderen Dank Brot und Salz.
Der Bauer „Hansi“ lässt sich auch während der Weihnachtszeit immer einen tollen Weihnachtsschmuck für den Stall einfallen.
 

Neujahr

Zu Neujahr feiern, und begrüßen wir das neue Jahr mit besonderer Freude.
Unsere Burschenschaft (Landjugend) baut jedes Jahr eine Schneetheke zu diesem Fest.
Dort wird mit warmen Getränken und Walzer die Stimmung aufgewärmt.

 

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Bauernhof Zerza vlg. Katin, A-9631 Tröpolach 13, Tel.: +43 (0) 4285 /580, +43 (0) 699 / 124 000 74
E-Mail:
zerza-katin@aon.at, Internet: www.zerza-katin.at

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